Titelbild, KI-generiert
Liebe Tierschutzfreundinnen und Tierschutzfreunde
Uns ist wichtig, Euch transparent darüber zu informieren, weshalb wir unsere Schutzgebühren künftig anpassen müssen.
Seit dem 1. Juli 2026 gelten innerhalb der EU neue Vorgaben für leichte Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 2,5 Tonnen, die im gewerblichen grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt werden. Damit unterliegen nun auch diese Fahrzeuge den europäischen Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten. Zu dem müssen die betroffenen Transportfahrzeuge mit einem intelligenten Fahrtenschreiber ausgerüstet sein.
Was bedeutet das für unsere Tiertransporte?
Unsere Hunde reisen mit einem professionellen, gewerblichen Transportunternehmen von Rumänien zu ihren zukünftigen Familien. Die neuen gesetzlichen Vorgaben bedeuten für die Transportunternehmen zusätzliche organisatorische und finanzielle Aufwendungen. Neben der technischen Ausrüstung der Fahrzeuge müssen insbesondere die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten eingehalten und die Transporte entsprechend geplant und personell besetzt werden.
Diese Mehrkosten wirken sich zwangsläufig auf die Preise der Transporte aus – und damit leider auch auf uns als Tierschutzverein.
Warum können wir nicht einfach selbst transportieren?
Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben für den grenzüberschreitenden Tiertransport können wir unsere Hunde nicht einfach privat oder mit vereinseigenen Transporten zu ihren Familien bringen.Wir sind deshalb weiterhin auf professionelle und entsprechend zugelassene Transportunternehmen angewiesen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten können wir langfristig nicht vollständig aus Spendengeldern auffangen.
Steigende Kosten auf vielen Ebenen
Bislang haben wir ganz bewusst darauf verzichtet, die Schutzgebühren zu erhöhen. Doch nicht nur die Transportkosten sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Auch Tierarztkosten, Medikamente, medizinische Versorgung, Unterbringung und Pflege unserer Schützlinge werden zunehmend teurer. Gleichzeitig erleben wir – wie viele andere Tierschutzorganisationen – leider einen Rückgang der Spendenbereitschaft. Unsere Schutzgebühr deckt ohnehin nur einen Teil der tatsächlichen Kosten, die für einen Hund bis zu seiner Ankunft in seinem neuen Zuhause entstehen.
Deshalb müssen wir handeln
Damit wir auch weiterhin Hunde retten, medizinisch versorgen und sicher zu ihren Familien bringen können, kommen wir um eine Anpassung der Schutzgebühren leider nicht mehr herum. Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht. Sie ist jedoch notwendig, damit unsere Arbeit auch langfristig auf einer soliden finanziellen Basis weitergeführt werden kann.
Denn eines soll sich nicht ändern: Jeder unserer Schützlinge soll die Versorgung, Sicherheit und Fürsorge erhalten, die er braucht – vom Tag seiner Rettung bis zu seiner Ankunft im neuen Zuhause.
Wir hoffen sehr auf Euer Verständnis und danken Euch von Herzen dafür, dass Ihr unsere Arbeit und unsere Schützlinge begleitet und unterstützt.
Euer Team von Hope for Cata’s Strays e.V.
(Verordnung (EG) Nr. 561/2006): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32006R0561



